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Rettungstransport

Die meiste Zeit verbringt der Sanitäter in Wilhelmsburg auf der Dienststelle, um bereit zu sein für den Fall, dass etwas passiert. Die Zeit vergeht manchmal nur langsam, so vertreibt man sie mit Tischfußball spielen, essen, unterhalten oder fernsehen. Wenn der Ernstfall allerdings eintritt, dann heißt es in die Garage laufen, ab ins Auto und schnell zur Einsatzadresse, um dort als Team sein Bestes zu geben. Und wir geben alles, damit es unseren Patienten rasch besser geht.

Anhand der Grafik der Rettungskette, die Sie über diesem Text groß sehen, wollen wir Ihnen den Ablauf eines Einsatzes erklären - und warum Ihre Hilfe dabei so wichtig ist.

Wenn es Ihnen oder jemandem aus Ihrem aktuellen Umfeld plötzlich schlecht geht, sei dies durch eine Krankheit, einen Unfall oder einen sonstigen Notfall, so zählt tatsächlich jede Sekunde. Zögern Sie also nicht, helfen auch Sie!

1.: Setzen Sie lebensrettende Sofortmaßnahmen!

Sachen wie die Unfallstelle absichern, jemanden aus einer Gefahrenzone retten (z.B.: Straße), in die stabile Seitenlage zu bringen oder vielleicht sogar Ihre Hand auf eine stark blutende Wunde drücken - das ist für Sie möglicherweise selbstverständlich, auf jeden Fall aber unglaublich wichtig!
Wenn Sie unsicher sind, dann gehen Sie gleich weiter zum 2. Glied der Rettungskette.

2. Notruf absetzen - so funktioniert's!

Schritt 1: Sie wählen 144, den "Notruf NÖ" und erzählen dem sogenannten "Call-Taker" ("Anruf-Entgegennehmer") alles, was dieser von Ihnen hören möchte. Er wird die nachstehenden Fragen an Sie richten, teilweise natürlich etwas detaillierter nachfragen.

Schritt 2: Der Call-Taker leitet all Ihre Informationen weiter an den "Disponenten", welcher Überblick über sämtliche Rettungswachen, deren Fahrzeuge und Mannschaften hat. Dieser Disponent alarmiert dann uns: Unser Pager und unser Handy piepst, und auf den Bildschirmen erscheint alles, was wir wissen müssen.

Schritt 3: Los gehts! Wir begeben uns sofort in unser Rettungsauto, fahren zur angegebenen Adresse und sehen dann, was wir für unsere Patienten tun können.

3.: Weitere Erste-Hilfe leisten

Bis hierhin haben Sie schon zwei sehr, sehr wichtige Dinge erledigt!

Nun geht es folgendermaßen weiter:
Einerseits wird Ihnen der Call-Taker sagen, was Sie am besten tun, damit es dem Patienten besser geht, bis die Rettung eintrifft. Andererseits wird es nicht mehr lange dauern, bis die Rettung eintrifft und ihrerseits weitere dem Leben dienende Maßnahmen setzt.

4. und 5. ...

...in der Rettungskette erklären sich danach von selbst,
und schon ist ein erfolgreicher Rettungseinsatz vorbei!