Categories: The Stage Is Yours
      Date: 14. September 2012
     Title: "Das Schönste ist, anderen Helfen zu können"

Karl Bretterbauer ist nicht nur schon sein halbes Leben beim ASBÖ tätig, sondern als Dienststellenleiter in Wilhelmsburg auch einer jener, die den Dienstbetrieb aufrecht erhalten. Was genau seine Aufgaben sind, und was sich unser "Karli" für die Zukunft wünscht, erfahren Sie im Interview mit ihm. Herr Bretterbauer, the stage is yours! 



Lieber Karli, wie bist du denn eigentlich zum Samariterbund gekommen?
1983 besuchte ich in der Berufsschule in Theresienfeld einen Erste Hilfe Kurs beim ASBÖ. Schon damals wurde ich auf den Samariterbund aufmerksam. Im April 1985 wurde dann in Groß Gerungs eine Rettungsstelle vom ASBÖ gegründet. Mein Bruder war damals als freiwiliger Sanitäter tätig. Am 30. August 1985 wurde ich dann auch aktives Mitglied beim ASBÖ Groß Gerungs, besuchte den RS-Kurs: Ich wurde aktiver Rettungssanitäter und Einsatzfahrer beim Samariterbund Groß Gerungs. In den laufenden Jahren besuchte ich diverse Kurse, war im Vorstand tätig.

Was war dein bisher schönstes Ereignis?
In den 27 Jahren gab es mehrere schöne Erlebnisse, aber mein schönstes Ereignis war eine erfolgreiche Reanimation eines 5-jährigen, der von seiner Mutter in den eiskalten Bach geworfen worden war.

Was ist das Schöne an deiner Arbeit, weshalb machst du sie jeden Tag aufs Neue gern? Wie verbringst du außerdem einen ganz normalen Arbeitstag?
Das Schöne an meiner Arbeit ist vor allem, anderen Menschen helfen zu können. Mein Arbeitstag gestaltet sich mit diversen Büroarbeiten, etwa die Dienstpläne für unsere Zivildiener erstellen, unsere Zivis beaufsichtigen, Krankentransporte oder RD-Einsätze erledigen.

Und was würdest du dir von der Wilhelmsburger Bevölkerung wünschen?
Ein großes Anliegen ist es mir, dass der Rettungsstandort in Wilhelmsburg auch weiterhin erhalten bleibt, um eine schnellstmögliche Versorgung der Wilhelmsburger zu ermöglichen. Daher würde ich mir wünschen, dass sich mehr Menschen dazu entscheiden dem ASB Wilhelmsburg beizutreten, weil es nie genug Helfer in der Not geben kann.

bildtitel_1: Karl Bretterbauer
autor: Lena Walchshofer